Workshops

In meinen Lehrveranstaltungen erhalten die Teilnehmenden Impulse für eine nachhaltige persönliche Weiterentwicklung. Hierfür begleite ich sie bei einer aktiven Auseinandersetzung mit und Personalisierung der aktuellsten Forschungsergebnisse aus der Lernpsychologie.

Mehr über Inhalte, Methoden und Formate können Sie hier erfahren. Oder laden Sie sich gerne gleich mein ausführliches Portfolio herunter.

Inhalte: Lernen lernen und mehr

In meinen Lehrveranstaltungen werden wissenschaftliche Erkenntnisse praxistauglich. Komplexe Themenbereiche wie das selbstregulierte Lernen, die Motivation, Lernstrategien, Selbstdisziplin oder Achtsamkeit werden systematisiert, überschaubar und alltagsnah bearbeitet.

Möglicher Ausschreibungstext: Ist es nicht erstaunlich, dass Menschen jahrelang zur Schule gehen, aber die meisten von ihnen nicht lernen, wie man lernt? Kein Wunder, dass die wenigsten effiziente Lernstrategien kennen und Mythen über das Gehirn erkennen können. Nun haben Sie im Studium / in der Ausbildung die Chance, dies endlich zu ändern. In diesem Workshop lernen Sie, wie Sie Ihre Zeit und Energie beim Lernen effizient einsetzen können, um Ihre Bestleistung zu erzielen. Dabei finden Sie die Methoden und Strategien, die am besten zu Ihnen passen. So finden Sie Ihre persönlichen Best Practices und können in Zukunft gelassen und erfolgreich lernen.

Angestrebte Kompetenz: Die Teilnehmenden planen, überwachen und reflektieren ihren Lernprozess. Sie regulieren ihre Motivation und setzen effiziente, effektive Lernstrategien ein. Sie gestalten ihre Lernumgebung bewusst nach ihren Bedürfnissen und entwickeln eine persönliche Zeitmanagementstrategie. Sie passen ihr Lernverhalten an die aktuellen Voraussetzungen und spontane Veränderungen bewusst an, sodass sie ihre Ressourcen stets effizient einsetzen.

 

Mehr Informationen finden Sie in meinem Portfolio.

Möglicher Ausschreibungstext: Obwohl die typische Schullaufbahn voller Klassenarbeiten und Prüfungen ist, wird den wenigsten SchülerInnen gezeigt, wie sie sich optimal auf eine Prüfung vorbereiten können. So stehen die meisten Studierenden/Auszubildenden immer noch vor der Herausforderung, sich effektiv auf ihre Prüfungen vorzubereiten – ohne zu wissen, wie das geht. In diesem Workshop lernen Sie deshalb, wie Sie Ihre Prüfungsvorbereitung planen und strukturieren können, um Ihren Lernerfolg zu maximieren und nicht in Zeitdruck zu geraten. Ebenso lernen Sie, wie Sie Prüfungsstress und -angst vermeiden können und mit welchen Strategien Sie Ihre Prüfung optimal bearbeiten können.

Angestrebte Kompetenz: Die Teilnehmenden bereiten sich rechtzeitig, strukturiert und effizient auf Prüfungen vor. Sie regulieren und modulieren ihr Lernverhalten fortlaufend, um die bestmögliche Vorbereitung sicherzustellen. Sie bearbeiten Prüfungen effizient und reflektieren sie anschließend. Bei ggf. auftretender Prüfungsangst setzen die Teilnehmenden bewusste Strategien zur Abhilfe ein.

 

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Möglicher Ausschreibungstext: Achtsamkeit ist gleich Meditation? Falsch! Meditation ist nur eine Technik, um Achtsamkeit zu üben. Achtsamkeit ist jedoch eine Art der bewussten Metakognition, die wir auf unterschiedlichste Weisen einsetzen und auf zahlreichen Wegen üben können. Beim Lernen lassen sich z. B. nur mithilfe von Achtsamkeit die Konzentration und Merkfähigkeit verbessern. Auch für ein gutes Zeitmanagement und stabile Motivation ist Achtsamkeit unverzichtbar. Wenn Sie Lernstrategien achtsam einsetzen, erleben Sie außerdem mehr Lernerfolg und Kreativität. In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie die Vorteile der Achtsamkeit für Ihren Lernprozess schöpfen können – ganz ohne Meditation.

Angestrebte Kompetenz: Die Teilnehmenden planen, überwachen und reflektieren ihren Lernprozess selbstreguliert mithilfe von formellen und informellen Achtsamkeitsübungen. So optimieren sie ihre Motivation, Lernstrategien, Lernumgebung und Zeitmanagement ganz nach ihren persönlichen Bedürfnissen.

 

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Möglicher Ausschreibungstext: Unser Gehirn tendiert zur Betonung des Negativen, zu Versagensängsten, Prokrastination, zu sozialen Vergleichen und Selbstkritik. In früheren Zeiten hat dies das Überleben gesichert – in der heutigen Welt führen diese psychischen Gewohnheiten jedoch zu chronischem Stress. Zum Glück hilft gegen diese verschiedenen Belastungen ein einziges Mittel: ein gesundes Selbstmitgefühl. Im Gegensatz zum Selbstmitleid beinhaltet Selbstmitgefühl eine Akzeptanz von Herausforderungen und einen starken Glauben an sich selbst. Studierende/Auszubildende, die eine selbstmitfühlende Haltung einnehmen, können Stress vermeiden und Teufelskreise der Prokrastination stoppen, um stattdessen gelassen zu lernen.

Angestrebte Kompetenz: Die Teilnehmenden nehmen beim Lernen eine selbstmitfühlende Haltung ein, sodass sie keine Blockaden aufgrund von Selbstkritik oder Angst vor Versagen erleben. In schwierigen Situationen setzen sie effektive Strategien für mehr Selbstmitgefühl ein.

 

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Möglicher Ausschreibungstext: Studierende/Auszubildende führen, oft zum ersten Mal, vielseitige Beziehungen mit anderen Erwachsenen. Als junge Person fühlt man sich dabei häufig überfordert. Wie gehe ich mit Konflikten um? Wie sorge ich für gute Stimmung im Team? Die Erfahrungen, die man im Studium bzw. in der Ausbildung sammelt, schaffen eine Basis für die Beziehungen, die später im Beruf geführt werden.

Der personzentrierte Ansatz bietet ein einfaches Modell für das Gestalten guter, tragfähiger Beziehungen, sowohl im professionellen als auch im persönlichen Bereich. In diesem Workshop lernen Sie, Ihr eigenes Rollenverständnis in Ihren Beziehungen zu klären und eine authentische, empathische und wertschätzende Haltung einzunehmen. Mithilfe unterschiedlicher Gesprächstechniken können Sie gelungene Beziehungen aufbauen, eine gute Zusammenarbeit sichern und Konflikte nachhaltig lösen.

Angestrebte Kompetenz: Die Teilnehmenden können bewusst eine empathische, wertschätzende und authentische Haltung einnehmen. Sie reflektieren, welche Absichten sie im Kontakt mit anderen verfolgen. Sie setzen passende personzentrierte Gesprächstechniken ein: aktives Zuhören, Paraphrasieren, Fragen stellen, Selbstöffnungen, Konfrontationen, Halten am Gefühl.

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Möglicher Ausschreibungstext: 90 % aller Menschen prokrastinieren immer wieder, 25 % würden sich als regelmäßige AufschieberInnen bezeichnen. Besonders im Studium / in der Ausbildung ist es eine Herausforderung, immer die richtige Menge an Motivation zu finden – denn Sie sind beim Lernen „Ihr eigener Chef“. Deshalb ist es wichtig, die Ursachen für Motivationsschwierigkeiten und Prokrastination zu erkennen. In diesem Workshop lernen Sie Theorien und Modelle kennen, die Ihnen helfen, Ihre Motivation zu analysieren, sowie passende, konkrete Lösungsstrategien für Ihren Alltag. So nehmen Sie eine ganz persönliche Motivationstoolbox mit nach Hause, die Sie Schritt für Schritt zu Ihrem Abschluss begleitet.

Angestrebte Kompetenz: Die Teilnehmenden setzen sich motivationsförderliche Ziele. Sie analysieren ihre Motivation, Einstellungen und Haltungen, um anschließend angemessene Motivationsstrategien einzusetzen. Sie erkennen die Ursachen für ggf. auftretende Prokrastination und entwickeln passende, personalisierte Lösungen.

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Möglicher Ausschreibungstext: Im Gegensatz zur Motivation lässt sich Selbstdisziplin wie ein Muskel trainieren. Studierende/Auszubildende mit einer starken Willenskraft können selbst motivationale Durststrecken im Studium / in der Ausbildung überstehen. Eine wirksame Selbstdisziplin besteht allerdings nicht (nur) darin, den “inneren Schweinehund” zu unterdrücken. Vielmehr müssen alle inneren Persönlichkeitsanteile zusammenarbeiten. In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie eine Fähigkeit zur nachhaltigen Selbstdisziplin entwickeln können. Mithilfe von Achtsamkeit werden Sie in der Lage sein, Ihre Selbstdisziplin flexibel an die jeweilige Situation anzupassen und gelassen auf Ausfälle und Fehler zu reagieren. So lernen Sie entspannt und kommen nicht in einen Teufelskreis der Prokrastination.

Angestrebte Kompetenz: Die Teilnehmenden sind sich ihrer Ziele und Bedürfnisse bewusst. Dies nutzen sie, um einen Aktionsplan mit regelmäßigen Gewohnheiten für den Alltag zu entwickeln. Ausfälle und Fehler nutzen sie als Gelegenheit für Selbstmitgefühl und Reflexion. Sie reagieren achtsam und flexibel auf spontane Veränderungen und passen ihren Aktionsplan der jeweiligen Situation an.

 

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Möglicher Ausschreibungstext: Mit altertümlicher Weisheit zu mehr Gelassenheit finden? Lange vor der Geburt der modernen Psychologie entwickelten die Stoiker sehr raffinierte Theorien über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns. Ihre Empfehlungen zur Regulation der Kognition, Emotionen und Motivation sind inzwischen in zahlreichen wissenschaftlichen Studien bestätigt worden. Erfahren Sie in diesem Workshop, wie Sie Techniken der stoischen Selbstregulation nutzen können, um mit Prüfungsangst, Sorgen und Grübeln, Kritik und anderen Herausforderungen im Studium / in der Ausbildung gelassen umzugehen.

Angestrebte Kompetenz: Die Teilnehmenden finden mit stoischen Selbstregulationstechniken zu mehr Gelassenheit: Sie vermeiden Sorgen und Grübeln dank der Dichotomie der Kontrolle. Sie nutzen negative Visualisierungen, um emotionale Stabilität zu finden und Prüfungsangst zu vermeiden. Sie entwickeln ein gesundes Selbstbewusstsein und lernen aus Feedback bzw. Kritik, indem sie regelmäßig reflektieren.

 

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Formate: nicht nur Präsenz

Präsenz ist nur der Anfang.

Der Klassiker: ein Präsenztag von 7-8 Stunden Arbeitszeit.

Inhalte, die nicht so umfangreich sind, können auch in einem halben Präsenztag von 3-4 Stunden Arbeitszeit thematisiert werden.

Die Vor- oder Nachbereitung eines Workshops in einer Online-Lernumgebung eröffnet zahlreiche didaktische Möglichkeiten. Eine Online-Nachbereitung ermöglicht z. B. die nachhaltige Begleitung von langfristigen Veränderungsprozessen. Mithilfe von Peerfeedback, Reflexionsanregungen und Austausch in Foren entstehen Wissensgemeinschaften, die ein gemeinsames Ziel verfolgen.

Ich kenne mich mit den gängigen LMS aus (besonders Moodle und ILIAS) und gestalte dort gerne Lernumgebungen, die den Praxisbaustein ergänzen.

Dies ist eine Form von Blended Learning, welche ein besonderes Augenmerk verdient.

Im Flipped Classroom werden Inhalte in einer Online-Lernumgebung vorbereitet, die Präsenzzeit kann also mit Übung, Diskussion, Vertiefung und Reflexion gefüllt werden. Das hat den Vorteil, dass die Lernenden sich im Voraus individualisiert mit dem Thema beschäftigen können; sie kommen mit dem gleichen Vorwissen in den Workshop. Dieser wird zudem viel spannender und motivierender.

Die Vorbereitung in der Online-Lernumgebung kann ganz vielseitig gestaltet werden. Es können z. B. Texte, Videos, Aufgaben, Quizze eingesetzt werden – je nach Thema und didaktischem Design.

Ein Webinar ermöglicht synchrone Zusammenarbeit mit aktivierenden Elementen – ganz ohne Präsenz.

Methoden: aktivierend und motivierend

Methoden sollten eine gute Arbeitsatmosphäre erzeugen und das Lernen fördern. Deshalb setze ich auf aktivierende Methoden, die motivierend, aber auch anregend sind. Die folgenden Methoden zählen zu den effektivsten und beliebtesten Lehrmethoden, die ich einsetze.

Wenn Sie mehr über die Lehrmethoden in meinen Workshops erfahren möchten, laden Sie gerne mein Portfolio herunter.

Zu Beginn der Lehrveranstaltung werden Missionen an Gruppen oder Paare vergeben. Es kann z. B. eine Mission sein, alle thematisierten Theorien kritisch zu betrachten oder einen Lernslogan zu den Inhalten zu entwickeln. Während der Veranstaltung sind die Lernenden aufmerksamer, weil sie ihre Mission erfüllen müssen. Am Ende der Veranstaltung sammeln die Gruppen ihre Ergebnisse und präsentieren sie dann im Plenum.

 

Der sog. „Testing-Effekt“ ist wissenschaftlich in zahlreichen Studien belegt worden: Weil das Gedächtnis aktiv werden muss, um Wissen zu vernetzen und seine „Wissenspfade“ zwischen Informationen zu stärken, sind Wissensabfragen effizienter als die Wiederholung von Inhalten. Deshalb setze ich in meinen Workshops viele kurze oder auch umfangreiche Wissensabfragen ein. Diese können mündlich sein, z. B. in der Form der Think-Pair-Share-Methode, oder aber schriftlich, z. B. in der Form eines Minute Papers.

Die Intuition ist nicht unbedingt ein guter Kompass bei der Wahl von Lehrmethoden. Meistens basiert Lehre auf der Vorstellung, dass der kürzeste Weg zur richtigen Antwort gefunden werden muss.

Allerdings gilt:

Conditions that maximize performance in the shorter term may not necessarily be the ones that maximize learning in the longer term.

(Kapur & Bielaczyc, 2012, S. 78)

Die Forschung zeigt tatsächlich, dass es sehr lernförderlich sein kann, etwas vorhersagen zu müssen oder eine falsche Antwort auf eine Frage zu geben. Ich lasse die Lernenden deshalb gerne etwas vorhersagen, um Erinnerung und Verständnis zu stützen. Bei komplexeren Inhalten setze ich auch das „Produktive Scheitern“ ein.

Im selbstregulierten Lernen ist Reflexion essenziell. Das Verfassen von Lerntagebüchern ist z. B. sehr lernförderlich und motivierend. Nur durch Reflexion können persönliche Bedürfnisse und Vorlieben aufgedeckt werden, welche die Wahl von konkreten Lernstrategien und die Gestaltung der Lernumgebung bestimmen. Ich lege deshalb großen Wert auf Reflexion. Diese muss zwangsweise in Einzelarbeit stattfinden, jedoch ergeben sich aus einer Reflexionsaufgabe oft sehr spannende Diskussionen im Plenum.

Digitale Medien können in Präsenzveranstaltungen einen großen Mehrwert haben. Wenn es didaktisch sinnvoll ist, setze ich gerne Tools wie Tweedback, Socrative, easyfeedback oder uploadfiles ein. Diese DSGVO-konformen Tools eignen sich zur Erstellung von Quizzen und Umfragen, zur Sammlung von Ideen und zur einfachen Präsentation der Ergebnisse von Gruppenarbeiten.

Ganz ohne Vorträge sind Präsenztermine nicht machbar. Ich achte jedoch darauf, dass ich nicht länger als 10 oder maximal 20 Minuten am Stück vortrage. Ich nutze gerne PowerPoint oder Prezi, um meine Vorträge zu begleiten, schalte den Beamer aber auch aus, wenn die Präsentation unnötig wird – das minimiert Ablenkungen.

Da ich gerne eine Bandbreite von Ideen und Impulsen vorstelle, gerade was Lern- oder Zeitmanagementstrategien angeht, setze ich gerne einen Markt der Ideen ein. Anregendes Material zu unterschiedlichen Strategien wird im Raum verteilt, die Lernenden können sich je nach Interesse mit den “Stationen” beschäftigen und dokumentieren ihre Erkenntnisse auf einem Arbeitsblatt. Das Feedback zu dieser Methode was bisher immer uneingeschränkt positiv.

Sind Sie neugierig geworden?

Wünschen Sie sich andere Inhalte, Formate oder Methoden als die hier aufgeführten? Ich bin offen für Ihre Wünsche. Schicken Sie mir einfach eine Anfrage.

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